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* 27. Juli 1959 in Frank- furt am Main. In Bebop und Hardbop verwur- zelt, kommentiert dieser wichtigste deutsche Gi- tarrist seine Herkunft und sieht sich maßgeb- lich
beeinflußt von John Coltrane, Charlie Parker und den Gitarri- sten Pat Martino und Wes Montgomery.
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Mit Superlativen wie »neues deutsches Gitar- rengenie« (Fachblatt) begleitete nicht nur die Presse seinen kometenhaften Aufstieg; auch Kollegen äußerten sich ohne die gewohnte
Zurückhaltung. Volker Kriegel bezeichnete Sagmeisters Album »Looking Out My Win- dow« (1987) als »allerfeinste Gitarrenmusik«, und Larry Coryell schwärmte: »Ich kann es kaum fassen, wie gut er ist; für mich
ist er einer der besten Gitarristen der Welt«.
Michael Sagmeister, der sein Instrument auto- didaktisch erlernte, rückte Anfang der achtzi- ger Jahre nach einer Tournee als Opening Act mit dem United Jazz
& Rock Ensemble in den Blickpunkt. Es folgten Tourneen durch Süd- ostasien und Nordafrika, Gastspiele bei Festi- vals in Bombay, Sofia, Warschau, Hamburg und Leverkusen sowie Auftritte und Aufnah- men mit u. a.
Larry Coryell, Billy Cobham, Lyle Mays, Jack deJohnette, Albert Mangelsdorff, Randy Brecker, Christof Lauer, Volker Kriegel, Charlie Mariano, Wolfgang Dauner, Miroslav Vitous, Pat Martino, Will Kennedy, Dave Sa-
muels, Emily Remler und Gerry Brown. Sagmei- ster arbeitet mit eigenen Trio- und Quartettbe- setzungen sowie in Duo-Besetzungen mit u. a. Christoph Spendel und Dave Samuels.
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* 30. Dezember 1953 in Freiburg. Sowohl auf dem E-Baß als auch auf dem Kontrabaß hat Thomas Heidepriem ei- genständiges Profil als einer der wichtigsten europäischen
Bassi- sten seiner Generation entwickelt.
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Seine Begleitarbeit zeichnet sich durch rhyth- mische Sicherheit und Hörfähigkeit aus, seine Soli leben von melodischer Erfindungsgabe und dem Gespür für lange Notenwerte.
Er
absolvierte von 1961 bis 1972 eine klas- sische Klavierausbildung, stieg 1972 aber auf den Kontrabaß um. Seit 1976 arbeitet er als professioneller Musiker zunächst vor allem in der Schweiz mit u. a. George Gruntz,
Franco Ambrosetti, Pierre Favre und der Radio Big Band Zürich, ab 1979 regelmäßig mit Michael Sagmeister und Christoph Spendel, zudem auch für Heinz Sauers Voices (LP »Für Wilhelm E.«, 1983), mit dem
Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, dem John Schröder Quartett und Ralph Hübner. Der Bassist, der in den Orchestern mehrerer Sendeanstalten tätig und bei zahlreichen großen Festivals aufgetre- ten ist,
gehörte 1983 als deutscher Vertreter der EBU-Big Band in Stockholm an. Mit dem Christof-Lauer-Quartett war Heidepriem für das Goethe-Institut 1985 auf Asien-Tournee, mit dem Quartett von Heinz Sauer im selbem Jahr
in Rumänien und Jugoslawien. Zusammenar- beit und Aufnahmen mit u. a. Maria João, Bill Holman, Toots Thielemans, Tony Scott, Eje Thelin, Peter Giger, Jiggs Whigham, Manfred Schoof, Joachim Kühn, Albert
Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Alphonse Mouzon, Tomasz Stanko, Richie Beirach, Roy Haynes, Randy Brecker, Clark Terry, Carla Bley, Lee Konitz und Pat Martino.
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* 5. Februar 1969 in Basel (Schweiz). Der auch als Lehrer tätige Schlagzeuger sucht bei seinem Spiel die melodische Improvisa- tion und erzeugt auf den Trommeln nicht nur
Rhythmus, sondern auch melodische Lini- en. Feine Differenzie- rungen im Becken- schlag sind ebenso sei- ne Spezialität.
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»He plays the drums in the most flexible and jaunty way, with differentiated patterns of great originality. Without any doubt Michael Ehret is on his way to becoming one of the truly
impor- tant drummers on the German jazz scene«.
Nach zweijähriger klassischer Schlagzeugaus- bildung in Freiburg brachte sich Ehret das Schlagzeugspiel autodidaktisch bei. Erst 1994, nach Abbruch des
Völkerkunde- und Politik- studiums und nach dem Gewinn zweier Musik- preise (Hessischer Landeswettbewerb »Ju- gend jazzt«, 1993 und Landesrockwettbewerb Hessen, 1994) begann er, sich professionell mit dem
Schlagzeugspiel zu beschäftigen. Seither arbeitet Ehret als Live- und Studio- drummer und ist in verschiedenen Bereichen auch als Komponist und Produzent tätig. Viel- seitigkeit scheint seine Devise zu sein; so
trommelt er fest in einer Soulband, einem äthio- pischen World-Musik-Projekt und arbeitet des öfteren mit dem hessischen Komiker Martin Schneider zusammen. Zusammenarbeit mit u. a. Albert Mangelsdorff, Igor
Chirokov, Manfred Bründel, Peer Augustinski, Stefan Schmolck, Harry Peterson, Attila Zoller, Guildo Horn, Vic- tor Goines, Leonid Chizhik, Camillo d’Ancona, Christoph Spendel und der Barrelhouse Jazz- band.
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